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 Mumia Abu Jamal: Kaiserslautrer Appell gegen die Todesstrafe gestartet

Am Montag, den 9.11.2009 hat das "Kaiserslautrer Bündnis für das Leben von Mumia Abu Jamal" seinen Appell für das Leben von Mumia Abu Jamal veröffentlicht. Der Text des Appells orientiert sich in großen Teilen an der Resolution des Münchner Stadtrats, die mit den Stimmen von SPD, FDP, den Grünen/Bündnis90, der ÖDP und der Partei "Die Linken" verabschiedet wurde (siehe: freedom-now.de/news/artikel553.html).
Ziel ist es, das Leben des seit 27 Jahren inhaftierten schwarzen Journalisten Mumia Abu Jamal zu retten. Der Journalist und ehemalige politische Aktivist wurde 1982 zum Tode verurteilt. Der Verurteilung lag ein Vorfall vom 9. Dezember 1981 zugrunde. Jamal wurde in Philadelphia von einem Polizeibeamten angeschossen, als er gegen vier Uhr morgens auf eine Polizeikontrolle stieß, bei der der später getötete Polizist auf Jamals Bruder einschlug. Der Polizeibeamte wurde ebenfalls angeschossen und erlag seinen Verletzungen.
Lange Zeit schienen nur Menschenrechtsaktivisten und kritische Juristen weltweit die Problematik eines fairen Prozesses, die Frage von Schuld und Unschuld, überhaupt aufzuwerfen. Obwohl seine Anwälte mittlerweile alle 'Beweise' für seine Schuld widerlegt haben, war es bis heute nicht möglich seine Freilassung zu erreichen. Eine weltweite Unterstützungsbewegung verhinderte bis heute die Hinrichtung.
Mumia Abu-Jamal befindet sich in der gefährlichsten Lage seit seiner Festnahme 1981. Der U.S. Supreme Court wird in seiner im Oktober begonnenen Sitzungsphase über den Antrag der Staatsanwaltschaft nach Wiedereinsetzung der Todesstrafe entscheiden. Sollte das Gericht dem stattgeben, gibt es keine juristische Möglichkeit mehr, dagegen vorzugehen.
Deshalb hat sich in Kaiserslautern eine Bündnis von Menschen aus der Friedensbewegung, Menschenrechtsaktivist_innen und Antifaschist_innen zusammen getan,um die Bevölkerung in der Region Kaiserslautern auf diesen Fall aufmerksam zu machen und eine weitere praktische Anwendung der Todesstrafe, die in Pennsylvenia/USA durch eine Giftspritze erfolgt, zu verhindern. Das Bündnis sieht sich als Teil einer weltweiten Solidaritätskampagne für Mumia Abu Jamal.
Als erster Schritt wurden Emails an den Stadtrat und die politisch Verantwortlichen der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern verschickt. Darüber hinaus gingen Mails an Gewerkschafter, politische Parteien und Organisationen. In den nächsten Tagen wird das Bündnis die Menschen in der Innenstadt über die Situation des von der Todesstrafe Bedrohten zu informieren und im Falle der Ausstellung eines neuen Hinrichtungsbefehls zu Notfallprotesten mobilisieren.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
* neues-auf.anderslautern.de/index.php
* www.freedom-now.de
* www.labournet.de/solidaritaet/mumia/
Quelle: Kaiserslautrer Bündnis für das Leben von Mumia Abu Jamal 

 Neue Partyreihe: K‘Town More Fire

Ab Ende September gibt es eine neue PartyReihe in KL. Nachdem der Beatclub aus dem Kramladen rausgeflogen ist und die Reggae&Dancehall-Partys namens „Yard Vibez“ im Nirvana am mittlerweile miesen Ruf dieses Clubs gescheitert sind, gibt’s hiermit den nächsten Anlauf diesem mittlerweile in Kaiserslautern verankerten Teil der Muzak-Kultur einen neuen Raum zu erschliessen.
Das Black&White hat sich bisher als fairer Veranstaltungsraum für Partys außerhalb des Mainstreams gezeigt und wir hoffen, dort in dem Rahmen, der öffentlichen und kommerziellen ClubbesitzerInnen von Ordnungsamt und Genehmigungsbehörden gesetzt ist, Partys veranstalten zu können, von denen auch Tage danach noch geschwärmt wird.
Trotzdem sei angemerkt: Wir sind nicht das Black&White und somit nicht verantwortlich dafür, was da sonst so läuft. Die Regeln und Grenzen legt ebenfalls das Black&White fest. Wir, das sind die Macher der K‘town More Fire-Partyreihe, die ZeroZeroSoundbwoys (YardVibez) , sowie MeckieMesserMuzak und LuuK (Ex-Beatclub) und verantwortlich für „Muzak&Culture“.
Noch was für die Menschen, die immer noch auf den nächsten Beatclub warten: Eine Beatclub-Party wird es erst wieder geben, wenn es in Kaiserslautern Freiräume gibt, in denen die Menschen, die die Party veranstalten, selbst bestimmen können, welche Regeln und Grenzen es gibt. Solange wir auf Räume angewiesen sind, die kommerziell genutzt werden und in denen Veranstalter (wie wir) immer die Interessen der ClubbesitzerInnen berücksichtigen müssen, gibt es keine Grundlage für selbstbestimmte Partys, wie wir sie im Beatclub zusammen feiern konnten. Zumindest solange, bis beim AStA der TU KL der Sicherheits u. Ordnungswahn ausgebrochen war.
Die Beatclub-Website wird euch im Laufe der nächsten Zeit über die Partys der K‘town More Fire-Reihe und andere Partys aus den selben Zusammenhängen informieren.
Darüber hinaus gibt es interessante Entwicklungen in Richtung der Vernetzung und Organisierung verschiedenster (sub)kultureller Machenschaften in Kaiserlautern, die wir unterstützen und über die wir euch (wenn es spruchreif wird) genauer informieren werden.
Wir haben gerade erst angefangen!!!
greetz
MeckieMesserMuzaK, LuuK & the ZeroZeroSoundbwoyz
more infos @ meckiemessermuzak.blogsport.de/2009/10/19/149/ 

 Mumia SoliNews

News zu Mumia Abu-Jamal findet ihr hier...



 MeckieMesserMuzak verfügt neuerdings über einen eigenen Webblog:


Schaut mal rein!!! 


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