 FROM DUBHOUSE-DISCO TO BEATCLUB - the first deejay-club

Erstmal vorneweg, der Name Beatclub ist natürlich geklaut:
"Beat-Club - Wie alles anfing...
Am 25. September 1965 ging die erste Folge einer Sendereihe über den Bildschirm, die inzwischen längst das Prädikat "legendär" trägt. Obwohl der Anfang noch rührend unbeholfen aussah, geschah damals Unerhörtes - die so genannte Beat-Musik hielt Einzug in das biedere deutsche Fernsehen. [...]"
www.radiobremen.de/tv/archiv/beatclub/
Dieser Text ist über das historische "Vorbild", den Beat-Club mit Wilhelm Wieben, Uschi Nerke und einigen anderen. Neben dem Namen teilen wir auch irgendwie die Geschichte.
Seit fast 10 Jahren gibt es den Beat-Club im Kramladen des AStA im Keller des Gebäudes 46. Angefangen hat alles mit dem Angebot einer Vorlesungs- und Schulschwänzerfete mit Cocktails am Morgen und der dazugehörigen Dubhouse-Disco am Mittwoch Abend. Leider stieß dieses Angebot nicht auf allzu große Gegenliebe und so blieb uns die Verlagerung in die Abendstunden des Wochenendes. Alles fing klein an, in einer verschneiten Winternacht spielte der erste spätere "Beatclub" mit einer handvoll Gäste. Abseits der biederen Unifeten und Yuppie-Parties sollte eine Disco mit elektronischer Musik auch abseits des musikalischen Mainstreams entstehen. Von Raggae/Dancehall, über Drum'n'Bass und Jungle bis hin zu House reichte und reicht unser Spektrum, begleitet von MCs und immer öfter auch von VJs. Zwei Jahre später erfolgte dann die Umbenennung in Beatclub.
Der schritt von mittwochs auf samstags war schon ein stück optimistischer aufbruch und perspektive. dazu kam der schritt von der alleinunterhaltung aus meckie messer musaks cd-kiste zur einladung verschiedenster regionaler deejays, der damals erst entstehenden dance-scene. die dubhouse disco bzw. der beatclub kann sich rühmen die erste ( ja, wirklich !!!) Danceparty gewesen zu sein, die damals jungen unerfahrenen Deejays ein forum gab, und zum grundstein vieler anderer veranstaltungen kommerzieller läden war, die sich langsam aber sicher an die neuen musiken von BigBeat, bis house und Drum&Bass und andere deejay musik heranwagten.
kein kommerz - keine yuppies - keine nazis
Grundlegende Idee zu den Disco's war u.a. die idee mit am anfang keinen, später wenig eintritt und guten kostengünstigen getränken ein angebot zu schaffen, dass sich gegenüber kommerziellen veranstaltern abgrenzt und auch schon mal politisch stellung bezieht. keine chartkacke, keine yuppies, keine nazis - war und ist immer noch die devise auch und gerade weil sich frühere mittäter mittlerweile (musikalisch und gesellschaftlich) in eine fragwürdige Richtung entwickelt haben.
Neben der Musik gehören die Cocktails der Tupac Amaru Crew unzertrennbar zum Beatclub. Zu studifreundlichen Preisen gibt es eine breite Palette leckerster Cocktails.

|